Startseite Aktuelles Anfahrt Kontakt Impressum

 

Heidis Newsletter © 

anmelden         abmelden






 

 

© HEIDIS NEWSLETTER   2. Quartal 2022   (April - Juni)

 





NEWSLETTER 2. QUARTAL 2022 ©







Der Mensch ist auf der Erde


um jede Minute seines Lebens von den Tieren zu lernen.

(Indianischer Weisheitsspruch)

Jeden Morgen beobachte ich die Vögel an der Futterstelle in meinem Garten. In einer unglaublichen Vielfalt an Arten herrscht eine harmonische Ordnung. Jeden Morgen punkt sechs Uhr stellen sich die ersten Vögel ein – die Kohlmeisen und die Blaumeisen. Später kommen die Buchfinken, die Mönchsgrasmücken, die Spatzen, die Girlitze und Goldammern, die Amseln, dann die Stare, die Kleiber, die Bergfinken, die Distelfinken, die Dompfaffen... Der Specht scheint ein Langschläfer zu sein wie die Wildtauben, die Elstern und das Rotkehlchen nimmt er erst später sein Frühstück ein.

Die Pferde verlieren ihr Winterfell und jeden Tag lege ich den Vögeln im Garten einige ausgebürstete Pferdehaare bereit. Fleißig sammeln sie diese mit ihren kleinen Schnäbelchen und fliegen nach ihrem ersten Tagesmahl in die Büsche und Bäume um ihre Nester damit auszupolstern, denn bald werden Eier drin liegen und die nächste Generation wird schlüpfen.

Ganz egal was in der Welt geschieht – diese kleinen Vögel kämpfen sich durch den kalten Winter, bauen im Frühling ihre Nester, ziehen das Jahr über ihre Jungen groß, immer auf der Suche nach genug Nahrung, und dann beginnen sie wieder den Kampf durch den kalten Winter. – Jahr für Jahr.

Sie sind stets bemüht in ihrem Leben alles zu bewältigen, alles in Ordnung zu halten, mit dem Rhythmus ihres Lebens zu gehen und das zu tun, wozu sie bestimmt sind. Auf diese Weise wird die Natur erhalten, weil die Tiere sich um ihr Leben kümmern, um ihre Bestimmung für die sie geboren wurden.

















heidi.findeis@web.de Der Mensch jedoch vergisst oft sein eigenes wahres Leben, welches direkt um ihn herum geschieht. Er blickt hinaus in die Welt, sieht all das Chaos, welches uns scheinbar zu überrollen droht und vergisst, was seine Bestimmung ist. Der Mensch neigt sehr dazu sich mit Medienberichten zu füllen, seinen Kopf und sein Herz damit voll und schwer zu machen, so dass ein anderes Denken als Schreckensmeldungen nicht mehr möglich ist. Verzweiflung und Angst zieht in die Herzen ein und irgendwann geht auch das eigene Leben darüber hinaus verloren. Verzweiflung und Angst raubt uns Kraft und Lebensfreude.

„Wie soll man sich noch freuen können, wenn man sieht, was in der Welt alles geschieht?“ fragen viele Menschen. Und ich kann diesen Menschen nur recht geben, wenn man hinaus schaut gibt es unsagbar viel Leid.

heidi.findeis@web.de

















Und trotzdem! ist es wichtig gerade in dieser Zeit bei sich selbst zu bleiben. Es bleibt uns jetzt nur noch das eine zu tun: Jeder muss sich seine eigene kleine heile Welt in all dem Chaos erschaffen. Dies kann nur gelingen, wenn wir ganz bei uns selbst und ganz in unserem Leben sind. Wenn wir tun, was es zu tun gibt, wenn wir sehen, was wichtig ist, wenn wir uns erfreuen am Lachen unserer Kinder, an der Liebe zu unserem Partner, an den treuen Augen unseres Hundes, am wohligen Schnurren unserer Katze, an kleinen Erfolgen in unserem Beruf, an einem netten Gespräch mit unserem Nachbar, an einer warmen Tasse Tee, an einem Anruf von einer Freundin, an einem guten Essen, an den Blumen, die unseren Garten bunt machen… Die Liste wäre unendlich weiter zu führen. Wenn wir um uns schauen erblicken wir wirklich viele wertvolle Geschenke.







Es soll nun nicht egoistisch oder herzlos klingen, was ich schreibe. Natürlich - sollte jemand Hilfe von euch erhoffen, wünschen und dankbar annehmen, dann helft ihm gerne. Auch das ist ein Teil eures Lebens. Drängt euch aber niemals auf und tut nichts worum ihr nicht gebeten werdet. Denn alles einmischen in das Leben anderer ist überheblich und ganz und gar nicht lichtvoll.

Wenn ihr einmal am Tag weiter hinausschaut in die Welt, dann sprecht ein Gebet für die Leidenden, schickt Licht zu ihnen, bittet um Frieden für alle Wesen.

Von Werner Neuner habe ich vor einigen Tagen ein wunderschönes Gebet, Mandra oder wie immer man es nennen will, für diese Zeit geschickt bekommen, welches ich gerne an euch weitergeben möchte:

heidi.findeis@web.de





Kraft unseres großen Bewusstseins, das wir sind,

und Kraft der Liebe, die wir sind,

laden wir hier und jetzt alle hilfreichen kosmischen Kräfte ein,

Friedensimpulse für unsere Welt in das globale Feld zu übermitteln.“



Nachdem ihr euer Licht, eure Friedensgebete oder –mandren in die Welt gesendet habt, wie immer ihr es tun wollt, kehrt ganz bewusst wieder in euer Leben und in eure kleine Welt zurück. Verliert euch nicht in den Geschehnissen der Welt. Denn wenn ihr euch verliert, verliert ihr euer Leben hier auf der Erde.

Werdet euch bewusst wie wichtig es ist, euch eure kleine heile Welt zu erschaffen, in der es noch den Frieden gibt. So könnt ihr auch wieder Frieden in euch selbst finden.











Nur wer Frieden in sich hat, kann diesen auch ausstrahlen, und je mehr Menschen es erreichen in sich diesen Frieden zu finden und sich eine kleine eigene Welt in der großen Welt des Chaos zu erschaffen, wird diese Energie auch aussenden. Immer mehr Menschen können sich dadurch miteinander verbinden und der Frieden kann ins gesamte Leben einziehen.

Das Leben sucht immer seinen Ausgleich!“ teilte mir eins meiner Tiere eines Tages mit.

Ja, überall gibt es hell und dunkel – in jedem Menschen, auf der ganzen Erde, im weiten Universum.

Auch die kleine, heile, eigene Welt kann durch Widersacher und Eindringlinge gestört werden. Gerade in der jetzigen Zeit ist es besonders wichtig, sich vor solchen Menschen zu schützen, so gut es geht. Lasst nicht zu, dass jemand euch herunterzieht, seine negativen, angstmachenden Energien in euer Leben bringt und sich bei euch einnistet, sich einmischt, euren Raum und eure Privatsphäre nicht achtet und glaubt, permanent die Grenzen des anderen überschreiten zu dürfen. Streitet nicht mit diesen Menschen, kämpft nicht gegen sie, seid nicht wütend auf sie, sondern setzt klarere Grenzen, die verstanden werden. Haltet die Dunkelheit, die euch von außen stören möchte, von euch fern und wendet euch wieder der Freude und dem Licht in eurem Leben zu.

Es ist wichtig, die Dunkelheit zu erkennen, sie wahrzunehmen. Und es ist wichtig sich bewusst zu sein, dass sie ebenfalls ihre Daseinsberechtigung hat. Denn ohne diese Dualität von hell und dunkel könnte es unser Leben nicht geben.

Ich besitze einen Meteorit, in welchen ein Brillant eingearbeitet ist. Ich liebe diese beiden Steine in ihrer Verbindung sehr und einmal sprachen sie zu mir. Der Brillant sagte: „Ich bin das Licht der Welt!“ und der Meteorit fügte hinzu: „Und ich die Dunkelheit, die alles zusammen hält.“ Und so haben beide Aspekte ihre Berufung. Lasst die Dunkelheit existieren, kämpft nicht gegen sie und verdammt sie nicht. Aber lasst es auch nicht zu, dass sie in euer Leben dringt, denn sonst seid ihr gezwungen euch mit ihr laufend zu beschäftigen, was euch in eurem inneren Gleichgewicht stört und ihr die Ausrichtung auf euer Licht verliert.



Leben, Liebe, Licht“ – schreibt Friedrich Rittelmayer in all seinen Büchern – ist das, wofür und wozu wir hier auf der Erde sind, dafür leben wir. Lasst nicht zu, dass etwas anderes euch dabei stört.

















Eben hüpft das Rotkehlchen durchs Gras in meinem Garten, auf der Suche nach den Rosinen, die ich ihm bereit gelegt habe. Das Rotkehlchen steht symbolisch für die Liebe – der Vogel der Liebe. Seltsam, sollte man meinen, gerade das Rotkehlchen, welches doch ein ausgesprochener Einzelgänger ist und keine Kompromisse duldet, sollte mal ein anderer in sein Revier eindringen. Aber heidi.findeis@web.de vielleicht ist das sein Geheimnis – das Rotkehlchen weiß genau, wie es seine Grenzen setzen muss um nicht in Zank und Streit mit dem Anderen zu geraten. Und dennoch strahlt es so viel Schönheit aus, dass es uns alle mit seinem reinen Liebeswesen bei jeder Begegnung tief erfreut und berührt.

Stellt euch vor, jeder würde sich seine eigene kleine Friedensinsel erschaffen, welche umspült wird von den Wellen der Liebe. Wir könnten Brücken bauen und zu einer großen Gemeinschaft in lichtvollem Frieden werden.



Also beginnt als erstes euch euren Raum zu schaffen, wie es das Rotkehlchen tut. Lasst nur die Menschen in euer Leben, die euch wirklich lieben und denen ihr vertrauen könnt.

Es ist nichts verwerflich daran, auszuwählen wen wir in unser Leben lassen. Es ist wichtig nicht in einer falschen Nächstenliebe zu glauben niemandem ein „Nein“ bieten zu dürfen. Schützt euch vor dunklen Einflüssen, denn wenn ihr sie in euer Leben lasst, müsst ihr beginnen gegen sie zu kämpfen. Jeder Kampf bringt eine weitere negative Energie.

Also haltet es wie der Vogel der Liebe und erschafft euch ein Leben mit Menschen um euch, die euch lieben und die ihr liebt, die euch in Frieden und Unterstützung begegnen und sich nicht mit Falschheit in eurer Leben einkaufen. So entsteht euer persönliches Leben voller Liebe und Frieden.















Die Welt ist dunkel geworden, beginnt nun bei euch selbst einen Raum zu schaffen, damit eure eigene kleine Welt – euer Kosmos erstrahlt.

Alles ist im Wandel und seid gewiss, dass sich auch die Welt dort draußen wieder ändert. Verzagt nicht daran.

heidi.findeis@web.de

Das Leben ist wie der Fluss, alles verändert sich und alles kehrt wieder.“

(Siddartha)

Kümmert euch um euer Leben - das Äußere draußen in der Welt wird sich wieder regeln, und immer wieder von neuem beginnen. Verzweifelt nicht daran, tut was ihr könnt für die Menschen, Tiere und Pflanzen um euch – in eurem Leben und bleibt ein standhaftes, in sich ruhendes Licht.

Denn nur wenn ihr für euch die Kraft gefunden habt, könnt ihr sie anderen schenken.



Ich wünsche euch einen Frühling voller Sonnenschein und Farben.

HEIDI



© heidi.findeis



Archiv Newsletter 


Newsletter.pdf zum downloaden
heidi.findeis newsletter.pdf

                                                                               
| Tierkommunikation |  Schamanismus |                         

22144