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© HEIDIS NEWSLETTER   4. Quartal 2020   (Oktober - Dezember)

 

NEWSLETTER 4. QUARTAL 2020 ©



Ist man in kleinen Dingen nicht geduldig,

bringt man die großen Vorhaben zum Scheitern.

(Konfuzius)



heidi.findeis@web.de Wir leben in einer herausfordernden Zeit. Es kommt mir so vor, als wäre das Wichtigste, was von uns die letzten Monate gefordert wurde, die Geduld.

Oft, wenn ich mit meinen Klienten über Geduld rede, ernte ich ein lachendes: „Das ist etwas, das habe ich gar nicht!“ Dabei bestimmt die Fähigkeit Geduld zu haben ganz entscheidend unser Lebensgefühl und unsere Stimmungslage.

Am Schwierigsten ist es, geduldig zu sein, wenn man etwas haben möchte oder einen bestimmten Weg gehen will und es stellen sich überall Hindernisse in den Weg. Das macht einen ganz nervös und ärgerlich.

In den letzten Monaten bis zum heutigen Tag wurden wir auf unseren Wegen ständig ausgebremst. Wollten wir uns mit Freunden treffen – STOPP – geht grade nicht. Wollten wir schön essen gehen – STOPP – geht grade nicht. Wollten wir mit den Kindern auf den Spielplatz oder ins Schwimmbad – STOPP – geht grade nicht. Wollten wir eine Urlaubsreise machen auf die wir uns schon lange gefreut hatten – STOPP – geht gerade nicht.

Und so könnte man überall in unserem ganz normalen Lebensablauf, wie er für uns bisher zur Selbstverständlichkeit geworden war, ein Stopschild aufstellen.

Anfangs war wirklich viel Geduld gefordert und wir hatten das Gefühl vom Leben abgeschnitten zu werden. Viele versuchten dennoch ins Außen zu gehen. Sie besuchten Demonstrationen und versuchten ihre Menschenrechte zurück zu erlangen.

Andere erkannten eine Chance anstatt nach außen nach innen zu gehen. Das Leben wurde ruhiger und beschaulicher – übersichtlicher. Diese Menschen lernten geduldig zu sein und sich mehr mit den kleinen Dingen des Lebens zu beschäftigen.



heidi.findeis@web.de

Viele von uns erkennen nun Dinge in sich und direkt um sich, die sie vorher gar nicht wahrgenommen hatten. Und je mehr wir uns auf diese kleinen Dinge einlassen, erkennen wir wie erfüllend diese sein können. Die neue Welt, die dabei gefunden wird, ist nicht so klein wie gedacht. Nein, in uns finden wir alles – ein großes und weites Leben. Wir entdecken an uns Eigenschaften, die uns nie bewusst waren, wir erkennen neue Wege im Umgang mit unserem Partner, unseren Kindern, unseren Tieren. Wir finden neue Interessen, in die wir uns vertiefen und vieles mehr.

Die Ruhe wird zu einer Chance und in diesem Erkennen wächst die Geduld. Wir erhalten die Kraft das Äußere anzunehmen, weil wir in uns mehr zuhause sind. Für mich ist das ein Erkennen, wie wichtig es ist in sich selbst Heimat zu finden. Die letzten Monate hatten wir die Möglichkeit dazu in uns anzukommen, und wenn wir achtsam sind, uns selbst ganz neu kennenzulernen.

Wir wissen nicht, wie lange diese Einschränkungen noch dauern, ob die Grenzen um uns wieder enger werden oder sich eher weitere Öffnungen auftun. Wir wissen es nicht. Auch die Ungewissheit ist ein Nährboden für Ungeduld – oder aber eine Möglichkeit Geduld zu üben.



Und wenn wir in uns Heimat gefunden haben, dann wird die Zeit unwichtig. Wenn wir uns keine Gedanken über die Länge irgendwelcher Einschränkungen machen, weil wir in uns mehr finden als im Außen wird Ungeduld kein Problem mehr für uns sein. Wir vergessen es einfach. Wir werden ruhiger und gleichmütiger und wir spüren Geborgenheit in uns – in unserem Leben.



Und wie Marie von Ebner-Eschenbach es ausdrückt:

Wer Geduld sagt, sagt Mut, Ausdauer, Kraft.“

heidi.findeis@web.de

So wünsche ich euch allen, dass ihr in dieser ungewissen und unbeständigen Zeit die Geduld in euch wachrufen könnt um dann, wenn die Grenzen sich wieder lösen, ihr voller Mut, Ausdauer und Kraft seid um noch größeres als zuvor erreichen zu können – für euch, für uns, für den ganzen Planeten.

HEIDI



  • Viele fragen immer wieder nach, ob ich schon umgezogen bin. Nein, leider noch nicht. Auch ich werde in meiner Geduld gefordert. Die Zeit, in der wir uns befinden, lässt vieles stillstehen oder verzögern. Ich werde euch mitteilen, wenn ich den Anker hier einziehe und der Wind der Veränderung mich weiterträgt – meinem neuen Hafen entgegen.

Mein Traum ist es, an Ostern 2021 mit meinen Seminaren wieder zu beginnen. Ich bin dankbar für jedes Gebet, in das ihr mich diesbezüglich einschließt.





© heidi.findeis



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